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TWA Hotel JFK. Zwischenstopp Retro

  • Manuela Imre

Themen / Story Contents

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  • Goodbye TWA, Hello TWA Hotel
  • Als Fliegen noch ein luxuröses Event war
  • Die Struktur des TWA-Gebäudes lässt staunen
  • Howard Hughes brachte TWA noch mehr Glamour
  • „Eine Kathedrale der Luftfahrt“
  • Ein Exzentriker, ein Visionär, ein Budget ohne Boden
  • „Chili Pepper Red“: Eine eigene Farbe für TWA
  • Plötzlich beherrschten Giganten die den Flugraum
  • Der Großraumjet ruinierte Saarinens Konzept
  • Die Vision Saarinens ist geblieben
  • Zwei weitere Flügel für das TWA Hotel
  • Connie ist die Beste
  • Connie ist cool, aber nicht wirklich bequem
  • TWA versprüht überall „Mad Men“-Flair
  • TWA: Knallrot, aber beruhigend
  • Die moderne Seite des TWA Hotels
    • INFO TWA HOTEL

Das TWA-Terminal am JFK ist ein Portal in die goldene Ära des Fliegens. Jahrzehnte stillgelegt, erwachte Eero Saarinens futuristische Ikone 2019 als Hotel zu neuem Leben. Wer eintritt, landet in einer Zeit, in der Reisen noch Herzklopfen bedeutete

Wenn es so etwas wie „Love at first flight“ gibt, dann ist TWA meine erste große Liebe. Ich war sechs Jahre alt: Transatlantikflug-Premiere, ein Fensterplatz und die Frage, ob ich dem Captain im Cockpit Hallo sagen wolle?

Aufgeregt brachte ich kein Wort heraus – aber die blinkenden Knöpfe, der lächelnde Pilot und die knallroten Anzüge der Stewardessen brannten sich in meinem Gedächtnis ein. In den frühen 1980ern – pre-9/11 – war Fliegen zugänglicher und die charmante TWA galt als Service-Koryphäe der amerikanischen Luftfahrt.

TWA, Aussenansicht, Logo
TWA-Hotel an JFK: Mischung aus Vergangenheit und Zukunft Foto: TWA Hotel

Als ich die drei roten Buchstaben des legendären TWA-Logos knapp vier Dekaden später am John F. Kennedy Airport (JFK) zum ersten Mal wiedersehe, schwappt eine nostalgische Welle über mich. Seit meinem ersten Langstreckenflug ist viel passiert: TWA blieb mein größtes Kindheitserlebnis, nach Finanzproblemen und einer Absturztragödie wurde die Fluggesellschaft aber 2001 eingestellt.

Goodbye TWA, Hello TWA Hotel

Der Name „Trans World Airlines“ verschwand in den Annalen der Flughistorie, ebenso wie das 1962 von Eero Saarinen entworfene futuristische TWA Flight Center am New Yorker JFK. Es stand jahrelang leer – bis es 2019 nach langer Renovierung als Hotel wiedereröffnet wurde.

TWA, Hotel, Bar, Struktur
Hell, bunt, geschwungen: eine der Bars im TWA-Gebäude Foto: TWA Hotel

Das Ergebnis – eine Mischung aus Zeitkapsel, Kunstwerk und Serviceparadies – beschleunigt nicht nur bei Aero-Fans den Puls. „Es ist es ein emotionales Portal in eine vergangene Ära, in der Fliegen als seltenes, besonderes Ereignis galt“, erklärt Anne Marie Lubrano.

Als Fliegen noch ein luxuröses Event war

Was heute oft als lästige Zeitverschwendung angesehen wird, war damals ein Event, ein Luxus, den man in vollen Zügen genoss. „Wir wollten diese gediegene Atmosphäre erneut aufleben lassen“, sagt sie über ihr Büro Lubrano Ciavarra Architects, das am Umbau beteiligt war.

TWA Hotel, New York, Design
Monumental: der TWA-Eingangsbereich Foto: TWA Hotel

Und beim Eintritt in die Retro-Welt kehrt jenes kindliche Staunen meines ersten Cockpit-Besuches fast magisch zurück. Im Zeitalter enger Gänge, uninspirierter Fast-Food-Ketten und strategisch kompakten (und rappelvollen) Wartebereichen, fühlt sich die TWA-Anlage einzigartig monumental an.

Die Struktur des TWA-Gebäudes lässt staunen

Eine geballte Ladung „Mad Men“-Charme flirrt durch die kitschfreie 1960er-Ästhetik, gepaart mit einer kinematographischen Erhabenheit. Berühmt wurde das Flughafengebäude nicht umsonst Anfang der 2000er durch Steven Spielbergs „Catch Me If You Can“.

TWA, Halle, Bar, Architektur
Geschwungene Bögen, viel Licht: Die Haupthalle des TWA-Gebäudes Foto: Manuela Imre

Mit fast schlafwandlerischer Langsamkeit erkunden Besucher um mich herum großzügig angelegte Treppenaufgänge und Balustraden, verschwinden in versteckten Sitz-Nischen oder versuchen die in Rot getünchte Weite der Hauptstruktur mit der Handykamera einzufangen.

Mir geht es ähnlich: Dieser Mix aus futuristisch und retro, überdreht und bodenständig, kunstfertig und schlicht, lässt mich mit offenem Mund langsam und ziellos durch die Halle streifen.

Howard Hughes brachte TWA noch mehr Glamour

Die Dramaturgie des flügelartigen Gebäudes mit überdimensionaler Fensterfront ergibt vor allem Sinn, sobald man weiß, von wem sie in Auftrag gegeben wurde: Howard Hughes.

Howard Hughes, Aviator
Howard Hughes (links) Foto: Harris & Ewing / Library of Congress

Der leidenschaftliche Luftfahrtenthusiast, Pilot und Innovator hatte mit seinen Flugzeugen bereits mehrere Weltrekorde aufgestellt, als er 1939 eine Mehrheitsbeteiligung an Trans World Airlines erwarb.

„Eine Kathedrale der Luftfahrt“

Steinreich und exzentrisch, wollte er am damaligen Idlewild Airport, dem späteren JFK, für TWA „eine Kathedrale der Luftfahrt“ bauen – Geld spielte keine Rolle.

TWA, Office, Howard Hughes
Flugfan erster Stunde: Nachbildung des Büros von Howard Hughes im TWA-Gebäude Foto: Manuela Imre

In Eero Saarinen fand Hughes einen Kreativen, der seine luftigen Visionen elegant umsetzten konnte. Der finnisch-amerikanische Architekt, der unter anderem das 192 Meter hohe Gateway Arch in St. Louis, Missouri, geschaffen hatte, begann 1959 mit dem Entwurf.

Ein Exzentriker, ein Visionär, ein Budget ohne Boden

Und der Entwurf wurde mit jeder neuen Version imposanter und teurer: Die Baukosten rauschten von neun Millionen auf 15 Millionen Dollar – was heute umgerechnet gut 130 Millionen Dollar entspricht.

TWA, Hotel, Hughes Wing
Howard Hughes hat groß und modern gedacht. Foto: TWA Hotel

Hughes wollte ein Statement. Saarinen lieferte. Wenn auch mit immensem Aufwand. Allein für das 6000 Quadratmeter große doppelschildkrötenförmige Betondach musste 30 Stunden lang Beton gegossen werden.

„Chili Pepper Red“: Eine eigene Farbe für TWA

Ohne gerade Linien konzipiert, sollte die neofuturistische Struktur des Gebäudes ein Gefühl des Fliegens hervorrufen. Jeder Winkel war perfekt inszeniert: vor allem die riesigen, schrägen Fenster des Flight Centers, die den Blick auf Rollbahn und Himmel freigaben.

TWA, roter Teppich, Gang, Flughafen
Auch in den Gängen dominiert „Chili Pepper Red“. Foto: TWA Hotel

Als Herzstück des Terminals war die versunkene Lounge vor der Glasfront als Mischung aus Treffpunkt und Unterhaltung gedacht. Hier sollten Reisende das Starten und Landen wie auf einer „Bühne“ präsentiert bekommen – natürlich mit einem Martini in der Hand. Für den meterlange Teppich entwarf Saarinen eigens die Farbe „Chili Pepper Red“, die sich heute in allen Akzenten findet.

Eero Saaringen, Architekt

Die Fertigstellung seines Meisterwerks erlebte Saarinen (Foto: Balthazar Korab Archive, Library of Congress) nicht mehr. Der Architekt starb 1961 während einer Gehirntumor-Operation. Er wurde 51 Jahre alt.

Auch Hughes war bei der Eröffnung nicht anwesend. Der Tycoon hatte zu dieser Zeit bereits wegen finanziellen Problemen die Mehrheitsbeteiligung an TWA verloren und gab wenig später alle Anteile an der Airline ab.

Vor allem aber hatte er sich nach einem fast tödlichen Flugzeugabsturz zunehmend zurückgezogen und trat nur noch selten bei öffentlichen Veranstaltungen in Erscheinung.

Das TWA-Terminal wurde ein Jahr nach Saarinens Tod eröffnet – und war vom ersten Tag an veraltet. Weder Saarinen noch Hughes hatten die Veränderungen kommen sehen, die der Luftverkehr binnen weniger Jahre durchlaufen würde.

Plötzlich beherrschten Giganten die den Flugraum

Zu jener Zeit, als die größten Constellation-Turboprops kaum mehr als 105 Passagiere fassten, entwarf Saarinen ein Terminal für eine Reisewelt, die gerade dabei war, sich selbst zu überholen. Während in seinem Kopf elegante Propellermaschinen dominierten, rollte wenig später die 747 aufs Feld – ein metallener Gigant, der bis zu 660 Menschen tragen konnte.

TWA, Einchecken, NYC
Heute checkt man im Hotel an einstigen Flug-Schaltern ein. Foto: Manuela Imre

Der Architekt hatte zuvor akribisch studiert, wie sich Reisende durch Terminals bewegen. Mit Notizblock und Stoppuhr lief er Wege ab, zerlegte den Strom der Menschen in kleine Abläufe und suchte im Flugchaos nach klaren Linien.

Aus dieser Besessenheit entstanden zwei heute selbstverständliche Innovationen: die Fluggastbrücke, die Passagiere effizient vom Check-in zum Flugzeug leitet, und ein automatisiertes Gepäckkarussell, das die Rückgabe des Gepäcks beschleunigen soll.

Der Großraumjet ruinierte Saarinens Konzept

Saarinens große Fehlkalkulation: Der Großraumjet überforderte seine präzisen Systeme in kürzester Zeit. Das Karussell war auf wenige Koffer ausgelegt und viel zu klein für die neuen Gepäck-Fluten.  Zwischen 1955 und 1962 schossen die Passagierzahlen am Kennedy Airport von 3,5 auf 11,5 Millionen.

TWA, Eingangshalle, Schild
Die großen Anzeigetafeln tickern laut wie in alten Zeiten. Foto: Manuela Imre

Heute fliegen hier jährlich rund 56 Millionen Passagiere ab. Im Jahr 2002 waren es noch rund 30 Millionen – zu diesem Zeitpunkt war TWA aber längst Geschichte und Saarinens Terminal schlummerte bereits im tiefen Dornröschenschlaf.

Die Vision Saarinens ist geblieben

Zu neuem Leben erweckte ihn das Büro Beyer Blinder Belle: Die sorgfältige Renovierung des mehr als 18.000 Quadratmetern großen denkmalgeschützten Gebäudes kostete rund 265 Millionen Dollar. Weil Saarinen das Flight Center einst als geschlossenes Gesamtkunstwerk entworfen hatte, orientierte man sich beim Umbau eng an seiner Vision.

TWA, Hotel, Koffer, Ausstellung
TWA, Ausstellung, Retro, Flughafen
TWA, Pink, Salon, retro
Retro überall, wie im pinkfarbenen Haarsalon Foto: Manuela Imre

Die Lobby folgt wieder der ursprünglichen Dramaturgie, sogar die alten Check-in-Schalter durften bleiben. Ein Museum zum Thema Jet-Zeitalter mit Vintage-Uniformen lässt die damalige Eleganz der Flugbegleiter aufleben.

Zwei weitere Flügel für das TWA Hotel

Lubrano Ciavarra Architects ergänzten den Terminal mit zwei neuen, geschwungenen Hotelflügeln, die wie schicke Ausläufer an das historische Terminal andocken.

Hotel, TWA, Saarinen, NYC
Das Saarinen-Gebäude mit den beiden neuen Hotelanbauten Foto: TWA Hotel

Knapp die Hälfte der 512 Zimmer bieten freien Blick aufs Rollfeld – für Flugzeugfans ein wahres Disneyland: Am Abend in Saarinens Womb Chair zu sitzen und den Maschinen beim Starten und Landen zuzusehen, ist besser als jedes IMAX-Erlebnis.

Um die Idylle nicht durch Triebwerklärm zu zerschneiden, dämmen zwölf Zentimeter dicke schalldichte Fenster die Motoren.

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Moderne Bequemlichkeit trifft auf Retro-Schick

Die Zimmer im Mid-Century-Design sind hell und funktional mit Retro-Reisepostern, Saarinens Tulip Table, neu verkabeltem Vintage-Wählscheibentelefon und jeder Menge niedlichem Kleinkram mit dem legendären Logo – ich gestehe, dass ich mich für die nächsten Jahre mit roten TWA-Bleistiften eingedeckt habe.

Connie ist die Beste

Stonehill Taylor konzipierte auch die öffentlichen Bereiche sowie die mit Abstand charmanteste Hommage des ganzen Projekts: die Connie Cocktail Lounge – eine Bar in einer originalen Lockheed Constellation L-1649A. Baujahr 1958 ist es jener Flugzeugtyp, der TWA in den Fünfzigern prägte. Und die gute Connie, die hinter dem Saarinen-Gebäude auf ihrer eigenen kleinen Landbahn wartet, hat ein bewegtes Leben hinter sich.

TWA, Flugzeug, Connie, JFK
Up Up And Away With TWA – und Connie Foto: Manuela Imre

Zunächst als Buschflugzeug in Alaska für den Transport von Vorräten nach Prudhoe Bay im Einsatz, diente sie nach ihrer TWA-Ausmusterung zum Marihuana-Transport.

Heute ist Connie wenig skandalös, dafür aber cool: vollständig restauriert, bietet sie 75 durstigen „Passagieren“ Platz, ist mit Wandmalereien des Künstlers Mario Zamparelli verschönt und gibt den Blick auf das ursprüngliche dunkelgrüne Cockpit frei.

Connie ist cool, aber nicht wirklich bequem

Was sie auch ermöglicht: ein echtes Gefühl für den Flugkomfort von damals. Der ist nämlich eher bescheiden. Die Sitze sind schmal und eng – lange Beine wurden in den 1960ern offensichtlich bestraft. Mike am gegenüberliegenden Fensterplatz muss sich geradezu origamihaft in den helbraunen Lederstuhl falten, bequem ist anders.

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In der Lockheed Constellation L-1649A wartet die Connie Cocktail Lounge
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Enge Sitzreihen, leckere Cocktails in der Flugzeugbar Foto: Manuela Imre

„Egal, für einen Drink ist das ok“, sagt der Tech-Manager aus Seattle, der von Terminal 1 mit dem Airtrain rübergefahren ist. „Ist doch viel origineller als meinen vierstündigen Zwischenstopp in einem stinknormalen Pub abzusitzen.“

TWA versprüht überall „Mad Men“-Flair

An Connies Cocktailbar mixt stattdessen Chris einen „Mile-High Margarita“ oder noch besser einen „Vodka is My Co-Pilot“. Durstig bleibt man in der TWA-Anlage garantiert nicht, „Mad Men“-Style. Mit acht Bars und sechs Restaurants – darunter das „Paris Café“ und die „Lisbon Lounge“ von Jean-Georges – findet sich immer geübte Mixologists, die den Charme der 1960er lässig ins Glas zaubern.

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Die „Sunken Lounge“ im knalligen „Chili Pepper Red“ Foto: TWA Hotel

Mein „Aero Dynamics“, eine aromatische Version des „Old Fashioned“, geht in der „Sunken Lounge“ dementsprechend aerodynamisch runter. Sinatra singt dazu auf Repeat. Neue „Ankunfts- und Abflugszeiten“ tickern im Hintergrund über die klassische italienische Solari-Anzeigetafel.

TWA: Knallrot, aber beruhigend

Es ist einfach, im entspannten Vibe zu vergessen, dass man sich eigentlich an einem stressigen Flughafen befindet, selbst wenn der Verbindungsgang zum JetBlue-Terminal 5 direkt an der „Sunken Lounge“ vorbei geht. Die Zeit verfliegt hier irgendwie langsamer.

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Die moderne Seite des TWA Hotels

Die Hommage an das goldene Zeitalter des Flugverkehrs schwelgt dabei nicht nur im Midcentury-Modernismus einer oft glorifizierten Vergangenheit. Als einziges Hotel am JFK, das sich zu Fuß oder mit dem Airtrain erreichen lässt, wartet das TWA auch mit modernen Bequemlichkeiten.

Und wer Zeit für einen Abstecher nach New York City hat, erreicht mit der Long Island Rail Road (LIRR) ab Jamaica Station in 20 Minuten die Penn Station.

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Auch wenn es keine Wellen gibt: Der Rooftop-Pool auf dem TWA-Hotel ist legendär.

Auf Fitnessfans wartet im Untergeschoss auf 10.000 Quadratmetern ein wahres Sport-Wunderland aus 14 Peloton-Fahrrädern, zwölf Laufbändern, zehn Crosstrainern und diversen Kraft- und Cardiogeräten. Mir ist das zu anstrengend – Ausruhen ist effektiver zur Vorbereitung auf die nächste Reise. Und die schönste Art der Entspannung finden Flugzeugfans ohnehin auf dem Dach.

TWA, Drink, Bar, Rooftop
Ein „Paper Plane“ auf der Dachterrasse
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Der langgestreckte Pool ist eine der ungewöhnlichsten „Aussichtsplattformen“, die ich kenne: Im beheizten Wasser zu sitzen, und mit einem „Paper Plane“ den Maschinen beim Starten und Landen zuzusehen, ist surreal. Dass dabei hinter mir die Sonne über der Skyline von Manhattan untergeht, hätte sich der Dramatik liebende Howard Hughes nicht besser ausdenken können.

New York hat so viel zu bieten! Zum Beispiel spannende Streetart, aufregend-scharfe, schicke Restaurants und coole Hotels wie das Moxy.

TWA Hotel

INFO TWA HOTEL

Als einziges Hotel an JFK ist TWA nicht günstig – der Preis zwischen 300 und 400 US-Dollar pro Nacht (am Wochenende/an Feiertagen höher) ist knackig. Die Option, für eine Übernachtung Richtung Manhattan zu fahren, ist aber nicht günstiger.

Wer tagsüber einen ultra-langen Zwischenstopp hat und sich ausruhen möchte, kann auch am frühen Morgen einchecken. Der Daytripper Stay ist für 179 $ von 6 bis 20 Uhr buchbar.

Vorsicht: Der Rooftop-Pool kostet extra. Selbst für Hotelgäste ist die Nutzung des Pools in der Hochsaison ab 10:45 Uhr kostenpflichtig (25 $ für Erwachsene, 10 $ für Kinder) – nur von 7:00 bis 10:45 Uhr fällt keine Gebühr an. Zwischen dem 1. November und dem 1. Mai ist die Nutzung für Hotelgäste kostenlos.

Manuela Imre
manu TWA 3
Die Journalistin und Autorin reist seit über 20 Jahren in riesige Städte, kleine Dörfer, tiefe Dschungel, weite Wüsten oder auch auf hohe Gebirgsketten: überall dorthin, wo spannende Geschichten, leckere lokale Gerichte und freundliche Einheimische warten. Ansonsten pendelt sie zwischen New York und Toronto und entdeckt neue Wanderwege in den kanadischen Wäldern.
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